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Die Provinzen der Niederlande: Zeeland

Die niederländische Provinz Zeeland liegt im Südwesten der Niederlande. Der Name Zeeland ist Programm - Zeeland wird stark vom Wasser geprägt. Die Nordsee bestimmte über lange Zeit die Geschicke der Region. Sie brachte immer wieder große Hochwasser mit sich. Das schlimmste Hochwasser war dabei die Hochwasserkatastrophe des Jahres 1953, die schlimme Verwüstungen in Zeeland anrichtete.

Zeeland besteht aus vielen Halbinseln und einem Teil Festland. Der festländische Teil heißt Zeeuws Vlaanderen. Dieser Teil der Provinz ist erst seit 2003 auf dem Landweg von den Niederlanden aus erreichbar, und zwar über den Westerscheldetunnel. Der Tunnel reicht von Terneuzen bis Borsele.

Zeeland war immer wieder von den Hochwassern der Nordsee bedroht. Nach dem Jahrhunderthochwasser von 1953 hat man in den Niederlanden sehr viel getan, um die Region gegen die Hochwässer abzusichern. Heraus kamen die so genannten Deltawerke, in deren Zentrum das Oosterscheldekering steht. Eine Folge der dauernden Verwüstungen ist natürlich die Tatsache, dass von der alten Substanz nicht mehr ganz so viel zu sehen ist. Dafür bietet die Region im Sommer ideale Bedingungen für Wassersportler und ist außerdem als angenehm ruhig bekannt.

Allgemeine Daten:
Einwohner 378.348
Fläche 2.519km²
Hauptstadt: Middelburg
Offizielle Website

Die Region Zeelands war möglicherweise schon in der Antike besiedelt. Man geht davon aus, das um 52 v. Chr. der Stamm der Menapier gesiedelt hat, der von den Römern unterwofen wurde. Die Römer zogen sich im 4. Jahrhundert zurück. Innerhalb der nächsten zwei Jahrhunderte wurden große Teile des antiken Zeeland von der Nordsee geschluckt. Ende des 6. Jahrhundert sollen sich dann Friesen in der Region niedergelassen haben.

Zeeland konnte sich aufgrund der Lage an der Nordsee früh zu einer wichtigen Handelsregion entwickeln. Allerdings war die Lage am Meer zugleich ein Fluch. Denn die Provinz liegt praktisch komplett unter Normalnull. Überschwemmungen gehörten zur Tagesordnung und erschwerten das Leben. Die größte Katastrophe traf die Menschen im Jahr 1953. Die verheerende Sturmflut war die bislang größte Naturkatastrophe im Land. Man mutmaßt, dass ihr 1800 Menschen zum Opfer fielen. Danach wurde Zeeland erheblich verändert. Es wurden im Rahmen der Deltawerke gigantische Flutwehre gebaut, die das Land heute absichern. Mit dem Umbau wurden unzählige Deiche neu erbaut. Damit schuf man viele neue Verkehrswege. Früher kaum erreichbare Orte sind heute sehr gut und schnell erreichbar. Das hat die Region im 20. Jahrhundert verändert und zum Beispiel die touristische Infrastruktur wesentlich verbessert.

Vekehrstechnisch bestimmt die einzige Autobahn A58 die Provinz. Sie verbindet unter anderem Vlissingen, Middelburg, Goes und Bergen Op Zoom miteinander. Wichtig für den Autoverkehr in der Provinz sind die gigantischen Bauwerke Zeelandbrug und der Westerscheldtunnel. Bahntechnisch wird die Provinz auch von einer einzigen Bahnlinie versorgt. Sie verläuft von Vlissingen über Middelburg und Goes nach Roosendaal. Verbindungen gibt es zu den wichtigen Orten in den Niederlanden wie Amsterdam, Den Haag, Rotterdam und den Flughafen Schiphol.

Der Fährverkehr spielt eigentlich kaum noch eine Rolle und dient lediglich dem Tourismus. Autofähren gibt es gar keine mehr. In Zeeland gibt es ein recht gutes Busnetz, das meistens von Connexxion betrieben wird.

Interessante Ziele in der Provinz Zeeland:

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