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Interessante Ziele in der Provinz Gelderland: Apeldoorn

Apeldoorn gehört zu den größeren Städten der Provinz Gelderland. Die Stadt bildet das Zentrum der Veluwe. Flächenmäßig gehört Apeldoorn sogar zu den größten Gemeinden in den Niederlanden und sie gehört auch zu den schnell wachsenden Gemeinden.

Die Stadt blickt auf eine lange Tradition zurück. Um 793 soll der Ort zum ersten Mal erwähnt worden sein. Nachdem Wilhelm III. um 1689 das Schloss Het Loo hier erbaute, gewann die Stadt in der Veluwe rasant an Ansehen. Vor allem für hochrangige Niederländer wurde Apeldoorn zu einem beliebten Wohnort. Es entstanden viele schöne Häuser, wobei stets Grünanlagen in den Planungen mit einbezogen wurden. So entstand eine durchaus vornehme Stadt mit viel grün. Nach dem zweiten Weltkrieg erlebte die Stadt eine erneute Blüte. Ende der 1960er gewann Apeldoorn durch Ansiedelung der Theologischen Universität und einiger wichtiger staatlicher Behörden weiter an Bedeutung.

Allgemeine Daten:
Einwohner: ca. 154.962 (Stand 2008)
Fläche 341km²
Vorwahl: 055, 0577
PLZ 3888, 7300-7339, 7341, 7345-7346, 7350-7352, 7360-7361, 7364, 7370-7371, 7380-7381
offizielle Webseite

Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Apeldoorn sind vor allem der Paleis Het Loo, der außerhalb liegende Zoo Apenheul und der südwestlich der Stadt liegende Nationalpark Hoge Veluwe.

In der Stadt ist die Grote kerk eine beliebte Sehenswürdigkeit. Sie wird auch Koninginnekerk genannt, weil sie von Königin Emma im Jahr 1892 gestiftet wurde. In der Kirche sind Grabstätten unter anderem von Prins Maurits van Oranje-Nassau, van Vollenhoven und Prinses Marilène. In der Stadt gibt es auch sehenswerte, so genannte, katholische Parochiekerken wie Maria Ten Hemelopneming im Zentrum oder die Kirche in Apeldoorn-Zuid. Im Norden der Stadt befindet sich eine der schönsten Gegenden von Apeldoorn. Hier liegt eine Parkanlage mit vielen Herrenhäusern. Ziemlich einzigartig ist der Villapark Berg en Bos.

Das Zentrum von Apeldoorn stellt einen Mix aus alt und neu dar. In einigen Ecken kann man den alten Dorfkern noch gut erkennen. Andererseits wurde sehr viel renoviert und dabei einiges der alten Struktur zerstört. Im Zentrum kann man ganz gut einkaufen. Die meisten Geschäfte liegen an der Hoofdstraat. Dies ist die längste Einkaufsstraße der Niederlande. Das Einkaufszentrum De Oranjerie ist komplett überdacht. Insgesamt wollen die Stadtoberen den Kern noch angenehmer gestalten um mit anderen großen Städten wie Arnhem und Nijmegen konkurrieren zu können. Man darf gespannt sein, aber da geht sicherlich noch viel. Eine schöne Idee war es , den alten Bach der Stadt, de Grift, wieder ans Tageslicht zu befördern.

Nahe dem Paleis Het Loo liegen einige interessante Museen. Im CODA an der Vosselmanstraat sind jetzt das historische Museum und das Van Reekum untergebracht. Das Polizeimuseum (Politie-Museum) am Apeldoorns Kanal ist momentan geschlossen. Kulturell spielt in der Stadt vor allem die Apeldoornse Schouwburg Orpheus eine bedeutende Rolle. Es ist der größte Konzertsaal mit einer recht guten Akustik. Ein alljährlich stattfindendes Festival ist das Jazzfestival Jazz In The Woods.

Apeldoorn liegt ganz günstig an den Rijskwegen A1 und A50. Apeldoorn liegt auch an der Ferienstraße Oranier-Route. Die Stadt hat drei Bahnhöfe. Im zentralen Bahnhof macht zweimal in der Stunde der Intercity halt. Dadurch sind von Apeldoorn aus wichtige Orte wie Amsterdam, Rotterdam, Schiphol, Den Haag, Utrecht und Enschede gut und schnell zu erreichen. Mit Zutphen ist Apeldoorn per Stoptrein verbunden. Seit 10 Dezember 2006 stoppen auch internationale Züge wieder in Apeldoorn. Dadurch gibt es gute Verbindungen nach Rheine, Osnabrück, Hannover, Wolfsburg und Berlin in Deutschland sowie Stettin in Polen. Seither gibt es auch Stoptreins nach Deventer und Almelo. Die fahren von der neuen Station Apeldoorn-Osseveld und Twello. Damals wurde auch die Station Apeldoorn De Maten, die an der Strecke Apeldoorn - Zutphen liegt, eröffnet. Damit hat Apeldoorn drei Bahnhöfe.

Um die Stadt selbst liegt eine Art Ringstraße, über die alle Wijken gut erreichbar sind. Dazu gibt es ein recht gutes Fahrradwegenetz. In die Stadtteile führen insgesamt 12 Buslinien (Linie 1-11 und 15). Der Busverkehr ist ziemlich günstig und daher sehr beliebt. Eine Retourkarte kostet praktisch immer 1€, was nicht gerade viel ist. Die Linien fahren in der Regel viertel- oder halbstündlich. Anschlussbusse warten in der Regel aufeinander. Das ist nicht schlecht.

 

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