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News Niederlande: Niederländische Drogenpolitik erneut auf dem Prüfstand

Die Drogenpolitik in den Niederlanden steht wieder einmal auf dem Prüfstand. Die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit den Problemen rund um die Coffeeshops und die dortige Drogenabgabe sorgt erneut für Diskussionen bei Fachleuten.

Momentan kann man sich in Coffeeshops noch mit so genannten weichen Drogen legal eindecken. Dabei liegt die Höchstabgabemenge bei fünf Gramm pro Käufer, wobei der Käufer über 18 Jahre alt sein muss.

Viele Politiker sehen durch das Vorgehen den Rechtsstaat in Gefahr gebracht, außerdem sorgt man sich um die Zukunft der Kinder im Land. Eines der größten Probleme ist aber die große Anzahl an ausländischen Kunden und Probleme, welche genau durch diese Gruppe erzeugt werden. Eine Schließung aller Coffeeshops wird zwar oft gefordert, aber man ist sich klar, dass diese Maßnahme praktisch nicht durchsetzbar ist. Allerdings wird eine bessere Kontrolle gefordert. Außerdem möchte man die Abgabe an weichen Drogen zukünftig nur noch Einheimischen ermöglichen, die erlaubten Verkaufsmengen sollen grundsätzlich reduziert werden. Lösungen wären hier intensive Personenkontrollen oder die ausschließliche Kaufmöglichkeit für Leute, die eine niederländische EC-Karte besitzen. So verspricht man sich vor allem, die Massen an belgischen und deutschen Kunden fernzuhalten.

Ein weiterer und nicht uninteressanter Ansatz ist die Anlage staatlicher Hanfplantagen. Diese sollen die Coffeeshops dann exklusiv beliefern. Da man die Nachfrage nach Cannabis nicht unterbinden könne, wäre dies nach Meinung vieler Fachleute zumindest die Chance, die Verbreitung komplett unter staatliche Kontrolle zu bringen.

(08.2009, Angaben ohne Gewähr)

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