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Interessante Ziele in der Provinz Noord-Holland: Muiden

Muiden ist eine Stadtgemeinde in Noord-Holland. Der Ort liegt an der Mündung der Vecht in das Ijmeer an der Grenze zur Provinz Utrecht. Muiden liegt nahe der A1 und A6 und entstand wahrscheinlich um das Jahr 1000. Der Ort war lange Zeit zwischen Holland, Geldern und Utrecht hin- und hergerissen worden. Dabei blieb Muiden lange Zeit ein sehr kleines und eher ärmliches Fischerdorf. Einen gewissen Wohlstand erreichte der Ort, als sich hier Salzsiedereien ansiedelten. Dazu entstanden auch einige kleine Werften. Nach Eröffnung des Amsterdam-Rhein Kanals spielte Muiden jedoch keine große Rolle mehr.

Die ersten Verteidigungsanlagen in Muiden stammten aus dem 15. Jahrhundert. Später bekam auch das Muiderslot solche Verteidungswälle, die vornehmlich aus Erde bestanden. Nach dem Deutsch-Französischen Krieg (1870-1871) wurden die Anlagen dann erneuert und ausgebaut. Muiden war auch Teil der Nieuwe Hollandse Waterlinie und gehörte am 1901 zur Stelling van Amsterdam. Die Insel Pampus wurde um 1887 bis 1897 erbaut um mit der Insel bei Durgerdam und der Anlage beim Diemer Zeedijk den Eingang der Ij zu beschützen.

Allgemeine Daten:
Einwohner: ca. 6.576 (Stand 2008)
Fläche ca. 36 km²
Vorwahl: 0294
PLZ 1398, 1399
offizielle Webseite

Heute lebt Muiden vor allem vom Tourismus. Der Ort ist bei Wassersportlern sehr beliebt. Mit dem Muiderslot besitzt Muiden eines der bekanntesten und schönsten Schlösser der Niederlande. Die Innenstadt von Muiden ist ganz sehenswert. Hier gibt es schöne kleine Grachten und sehenswerte Häuser. Vor der Küste liegt die Insel Pampus, auf der man Teile der alten Festungsanlagen besichtigen kann.

Bekannt war Muiden auch für die Kruitfabriek. Sie stand im Norden des Ortes von 1702 bis 2004. Die Fabrik war bekannt als buskruitmolen, später De Krijgsman und ab 1972 als Muiden Chemie. Bei der Firma handelte es sich nicht um eine Krautfabrik, sondern um eine Schießpulver-/Munitionsfabrik. Die Firma geriet immer mal wieder in wirtschaftliche Probleme. 1980 wurde sie bekannt, weil man der Firma illegale Munitionslieferungen an den Irak vorwarf. Als das verboten wurde, ging die Firma im Jahr 1990 in Konkurs. Sie wurde ein Jahr später übernommen. Nach einem Brand im Jahr 2001 wurde dann aber die endgültige Schließung des Betriebes vorgenommen. Die Firma war berüchtigt als ein Pulverfass, weil sich einige schwere Explosionen ereigneten.

 

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