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Die Prins Willem-Alexanderbrug

Die Prins Willem-Alexanderbrug ist eine Schrägseilbrücke, welche auf einer Länge von ca. 1.419Metern (612 Meter davon sind als Schrägseilbrücke gebaut, 807 als Landbrücke) von Echteld nach Beneden-Leeuwen über die Waal führt. Sie sollte ursprünglich eine schnelle Verbindung via N323 zwischen Maas und Waal und der A15 nach Oss, Eindhoven und Betuwe bilden.

Foto: Prins Willem-Alexanderbrug
Prins Willem-Alexanderbrug, "die Brücke vom Nichts ins Nirgendwo"

Diese bessere Verbindung zwischen der Region Maas und Waal mit A15 und Betuwe war damals der Hauptgrund für den Bau. Aber daraus wurde nichts. 1974 wurde die Brücke zwar eröffnet, die Verbindung zur A15/Oss und Eindhoven wurde jedoch nie realisiert. Die zweispurige Straße endete in einer einfachen Landstraße mit Verbindungen ins nahe Umland. Daher wurde sie im Volksmund berühmt als die Brücke vom Nichts ins Nirgendwo (brug van niks naar nergens).

Das war einer der Gründe, warum die Brücke nicht so genutzt wurde, wie erhofft. Überflüssigerweise erhob man aber auch noch eine Maut für die Nutzung der Brücke, was den meisten für eine Fahrt vom Nichts ins Nirgends etwas zu viel war. Die Maut entfiel 1996, die Kosten für den Bau wurden nicht einmal ansatzweise hereingeholt. Nach wie vor wird die Brücke eher kontrovers diskutiert, sie gehört zweifellos nicht zu den Leuchtturmprojekten der Niederlande.

Immerhin konnten sich andere eher für das Bauwerk erwärmen, im Jahr 2008 fand man in einer der Röhren der Brücke eine Cannabisplantage. Da kann man mal sehen, wie vielfältig man auch Brücken nutzen kann wenn sie schon weniger für ihre eigentliche Bestimmung taugen…

 

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