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Die Niederlande bieten Unterkunftsmöglichkeiten in allen Kategorien. Vom Spitzenhotel bis zum einfachen Hotel, von der internationalen Hotelkette bis zum Familienbetrieb. Dazu kommen unzählige Campingplätze, Jugendherbergen, Bed And Breakfast, Urlaub auf dem Bauernhof, Ferienwohnungen und so weiter und sofort. Bezahlen kann man in größeren Häusern oft mit Kreditkarte, allerdings sollte man sich bei kleineren Anbietern auf Barzahlung einstellen. Auch das nimmt sich nichts zu Deutschland.

Wer in den Niederlanden nach Zimmern sucht, sollte nach folgenden Schildern Aussicht halten: "Logies Met Ontbijt" (Unterkunft mit Frühstück), "Kamer vrij" (Zimmer frei) oder etwa "Huis te huren" (Haus zu mieten). Wer außerhalb der Saison kommt - etwa September bis April - der kann durchaus ohne Vorausbuchung kommen und suchen. In der Saison sollte man jedoch vorbuchen. Vor Ort kann man im Prinzip ganz gut über die Fremdenverkehrsverbände buchen. Aber das hat auch einen Nachteil: die nehmen pro Buchung in der Regel eine Provision (meistens ca. 15€). Ein Betrag, den man sich auch sparen kann.

Hotels: die Qualität der Hotels ist im großen und ganzen gut. Allerdings bieten die günstigeren Unterkünfte eher einen einfachen Standard und können nicht allen Ansprüchen genügen. Um ein einigermaßen ordentliches Revier zu bekommen, sollte man mindestens 70 Euro pro Übernachtung einplanen. Hotels werden in der Regel nach dem Bewertungssystem Hotels Benelux eingeteilt. Es gibt einen bis fünf Sterne. Hier muss man vorsichtig sein. Wer zum Beispiel ein eigenes Bad will, der muss schon genau hinsehen. Denn gemäß Benelux-Klassifizierung muss ein 3-Sterne Haus nur bei der Hälfte der Zimmer ein eigenes Bad anbieten, bei 2-Sterne sogar nur bei einem Viertel der Zimmer! Selbst 4-Sterne Häuser müssen demnach nur für 80% aller Zimmer eigene Bäder anbieten. Aber insgesamt kann man schon sagen, dass die Ausstattung meistens ordentlich ist. Ab einem 3-Sterne Zimmer hat man in der Regel eine eigene Toilette und eine eigene Dusche.

Bed & Breakfast: B&B hat in den Niederlanden mittlerweile auch schon eine längere Geschichte. Anbieter sind in der Regel Privatpersonen, die Qualität ist dabei sehr unterschiedlich, aber meist ganz ordentlich.

Pensionen: die klassische Pension wurde mehr und mehr vom B&B verdrängt. Pensionen findet man heute vor allem im Süden der Niederlande.

Urlaub auf dem Bauernhof: wird immer beliebter. Dabei wird so ziemlich alles angeboten. Man kann auf dem Bauernhof mitarbeiten, einige Bauernhöfe bieten die Unterbringung von Pferden mit an.

Jugendherbergen: viele davon werden von Stay Ok verwaltet. Es gilt das selbe, wie in deutschen Jugendherbergen. Wer einen internationalen JUHE-Ausweis hat, der erhält normalerweise einen Nachlass (ca. 2,50€).

Gruppenunterkünfte: sind eine Sonderform der Unterbringung, die in den Niederlanden häufig vorkommt. Speziell auf den Waddeneilanden (Westfriesische Inseln) findet man Gruppenunterkünfte oft. Sie bieten sich insbesondere an für große Gruppen, wobei auch kleinere Gruppen dorthin könnnen. Man muss dann aber mit Vielbettzimmern rechnen, die Schlafsaaldimension erreichen können.

Ferienwohnungen/Appartements: eigene Appartements kann man natürlich auch fast überall anmieten, vor allem in Ferienregionen und Städten. Allerdings sind die Appartements nicht gerade billig. Die Mindestanmietzeit liegt in der Regel bei 1 Woche. Qualitativ muss man sich oft etwas umstellen. Die Zimmer sind meistens einfach eingerichtet. Die Betten sind oftmals gewöhnungsbedürftig. Auch nicht ungewöhnlich ist das Fehlen von Gardinen. Das heißt: man ist relativ offen einsehbar. Die Nebenkosten sind auf Anhieb kaum zu erkennen. Der Niederländer muss sie nicht nennen. Das heißt, es könnten im Nachhinein noch Forderungen auf einen zukommen. Da hilft dann Streiten nichts - der Betrag muss bezahlt werden! Hier gilt: vorher nachfragen.

Insbesondere die beliebten Endreinigungskosten können heftig sein (oft zwischen 50€ und 100€). Man sollte sich vorher nach den "eindschoonmaakkosten" erkundigen. Extra kostet in der Regel das Bettzeug ("bedlinnen") und Handtücher ("handdoeksets"). Viele Vermieter verlangen eine Kaution ("borg", "borgsom").

Bungalowparks/Ferienparks: die Niederlande bietet eine große Anzahl so genannter Bungalowparks an. Wenn man so will, handelt es sich um Ferienhaussiedlungen. Die sind ideal geeignet für größere Gruppen und Selbstversorger. Die Parks haben meist eine gute Infrastruktur. Oft sind Supermärkte mit in den Parks. Die bekanntesten sind die Centerparcs und die Landal Greenparks. Daneben gibt es z. B. Euroase, Zilverberk, Overheem, RCN-Recreation, Hogenboom Vakantie und einige kleinere Anbieter. Wichtig: auch hier sollte man sich mit den Nebenkosten vertraut machen (siehe Punkt Ferienwohnungen).

Camping: die Niederlanden gehören zu den traditionell wichtigen Campingländern. Die Niederländer selbst sind ausgesprochene Campingfans. In den Niederlanden gibt es Campingplätze aller Kategorien - vom komplett ausgestatteten Platz bis zur einfachen Wiese, wo man halt sein Zelt aufschlägt und sonst nichts will. Wildes Campieren ist in den Niederlanden grundsätzlich verboten, deshalb sollte man immer offizielle Plätze aufsuchen. Campen ist in den Niederlanden eine ganz gute Sache. Freunde des Camping loben die ungezwungene Atmosphäre auf den Plätzen. Keiner schaut auf Fehler eines anderen und die Platzbesitzer sind meist recht flexibel. Preislich liegt das Ganze im Rahmen: pro Person zahlt man bis zu 4€. Dazu muss man für das Zelt noch mal in etwa diesen Betrag rechnen. PKW kosten bis knapp über 3€, Wohnwagen bis um die 6€.

 

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